A Delicate Sense Of Balance
• • • •   (bewertet mit 4 von 5 Punkten)

Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: City of Echoes (Audio CD) Wer Pelican und artverwandtes kennt, ist mit sogenannten Konzept-Alben wohl mehr als vertraut und empfindet Songs mit ungefähr 10 Minuten Laufzeit als eher normal. Das ist auch ungefähr das, was Pelican selbst auf den vorhergehenden Alben in instrumentaler Form und auf teils atemberaubendem Niveau geboten haben - kolossale, epische Musik, die in ihrer Gesamtheit bewundert sein wollte.

'City Of Echoes' setzt auch genau da an, denn der Opener 'Bliss In Conrete' bietet den vertrauten Pelican-Sound (vielleicht ein wenig - im positiven Sinne - knarziger als sonst) und die Klimax einen unheimlichen Sog. Doch der geneigte Fan wird stutzen: 3 1/2 Minuten bis zum ersten musikalischen Höhepunkt?
Gitarrist Laurent Schroeder-Lebec bezeichnete 'City Of Echoes' in einem Interview als Pop-Album der Band, und wenn es schließlich hört, weiß man sehr schnell, was gemeint ist. Pelican trauen sich auf ihrem dritten Longplayer, ein wenig anders zu Werke zu gehen, sie schenken den einzelnen Songs mehr Beachtung und konstruieren sie zugänglicher.
So sind sowohl der Titelsong als auch das folgende 'Spaceship Broken - Parts Needed' zwar immer noch epische Kreationen, wie man sie von Pelican erwartet, aber dabei doch ein Stück offener und ein Stück mehr auf den Punkt. Was einstmals eher beklemmend wirkte, ist nun spielerischer, verträumter. Selbiges gilt auch für 'Far From Fields' und 'A Delicate Sense Of Balance'
Dennoch ist das keine Wandlung hin zum leicht Bekömmlichen, denn 'Dead Between The Walls' und 'Lost In The Headlights' wummern im Kontext des eher ruhigen Albums umso brachialer daher. Auch hier hält sich der Vierer aber daran, dass etwas weniger mehr sein kann und rafft die Stücke etwas zusammen. Die Breaks kommen flotter, die Songs wirken abwwechslungsreicher und insgesamt dynamischer.
Die Überraschung schlechthn stellt derweil ohne Frage 'Winds With Hands' dar, welches mit einem ruhigen, aber doch treibenden Akustikpart beginnt, der sich aufbaut, verharrt, abebbt, wieder einsetzt - was die Band hier in vier Minuten verpackt verkörpert den Grundton des Albums. Manchmal reichen die vier Minuten einfach.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 30. Dezember 2007
Kundenrezensionen:
2. A Delicate Sense Of Balance (die aktuell angezeigte Rezension)
1. Vom Feeling her stimmt das Gefühl nich
Zur Übersicht ...
 
Angebote zu
 ab 1 Euro!

Siehe auch folgende Artikel:
The Fire in Our Throats Will Beckon the ThawWhat We All Come to Need
The Fire in Our Throats Will Beckon the Thaw
Sonstige Artikel:
PyQt und PySide. GUI- und Anwendungsentwicklung mit Python und Qt von Peter Bouda
Das Geheimnis glücklicher Kinder
Mehr zu  Alternative,  Rock
Home ...,    
,    Begleitseite ...
Herausgeber dieser Seite ist DomainLoc.com GmbH - Partner von

Copyright © DomainLoc.com GmbH (Impressum)